Sep 11

Dilettantische Unterlagen zur Netzfabrik

… so lautet die Überschrift im heutigen Leserbrief in der NWZ. Hier ist er nachzulesen.

Ich schließe mich dieser Meinung an und weiß wirklich nicht, was sich die Damen und Herren aus der Verwaltung dabei gedacht haben. Ich mag auch gar nicht beurteilen ob das ein Vorsatz oder ein Unvermögen ist. Keines von beiden ist wünschenswert.

Es ist wirklich erschreckend, daß all die Argumente und Anmerkungen, welche die Bürgerinitiative seit nun über einem Jahr auch an die Verwaltung weiter gegeben hat, so ignoriert werden. Ob Lärm, Verkehr oder Grundwasser – die Fragen dazu haben wir immer wieder formuliert. Trotzdem sind solche schlechten, unvollständigen Unterlagen zur Auslegung gekommen. Noch dazu wurden ohne jeglichen Hinweis Unterlagen während der ersten Auslegung ausgetauscht. Ich finde das peinlich und ignorant.

Vielleicht wird darauf gebaut, daß sowieso niemand, der sich nicht etwas intensiver damit auseinander setzt, den Themenkomplex durchdringen kann. Interessant auch, daß wir auch jetzt noch Politikern begegnen, die sich das Gelände zum ersten Mal genauer anschauen und erstaunt sind, wie uneben das Gelände ist und wie nah das alles gebaut wird.

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.netzfabrik-wechloy.de/dilettantische-unterlagen-zur-netzfabrik/

Sep 11

Grundwasser

Die Reihe “was wir an den Unterlagen kritisieren” wird fortgesetzt – heute das Grundwasser.

Aus unserem ersten offenen Brief vom 14.August 2011 (!):

3) Grundwasserproblematik

Die Versiegelung der Fläche und die Tiefgarage werfen insbesondere Fragen zum Grundwasser und Auswirkungen auf Natur und bestehende Bebauung auf. Neben negativen Auswirkungen auf die Natur befürchten wir weitere Schäden an unseren Häusern. Wir Bewohner erleben noch heute die Folgen des Baus der Unterführung Ammerländer Heerstrasse und befürchten eine Verschlimmerung.

Nun, was lässt sich zu diesem Themenpunkt nach der Auslegung ausführen? Auf die Auswirkungen auf das  Grundwasser wird überhaupt nicht näher eingegangen. Im Gegenteil:

  1. Auswirkungen durch den Bau der Tiefgarage wurden nicht untersucht.
  2. Die Geländeoberkannte (also dort, wo ein Haus anfängt, ein Garten ist etc.) wird nicht genau festgelegt. Im Grunde lassen sich alle Häuser erhöht bauen.
  3. Es ist geplant, nahezu den ganzen Niederschlag, der auf die Häuser und auf das Gelände nieder geht in den Graben neben der Wallhecke und damit angrenzend zu den Grundstücken am Rehweg zu führen. Dieser Graben ist zur Zeit fast immer trocken. In Zukunft soll hier das “Ausgleichsbiotop” für den vorhandenen Teich geschaffen werden. Es ist also geplant und gewollt, daß hier ständig Wasser drin steht. Es fehlen Berechnungen, daß dieser Graben überhaupt für die Wassermengen ausreicht und wie sich das auf das Grundwasser auswirkt. Dazu wird noch nicht einmal geregelt, daß der Graben regelmäßig zu reinigen ist. Im Moment sind da nur Reste von Graben zu entdecken.
    Warum ist das für uns so wichtig?
    Zum einen werden/können alle Häuser auf der Netzfabrik erhöht gebaut werden. Das ganze Wasser wird also schön in unsere Richtung seinen Weg suchen und die jetzt schon nassen Gärten und Keller werden noch einmal nasser. Langfristige Schäden am Haus inklusive.
    Zum anderen ist im Bereich der Wallhecke sogar laut Satzung eine Veränderung des Grundwassers nicht erlaubt. Ich kann mir nicht vorstellen, daß die plötzliche Flutung des Grabens keine Auswirkungen auf das Grundwasser hat. Nachdem während der Bauphase eine Wässerung der Bäume bisher nicht geplant ist und damit eher mit einem Austrocknen zu rechnen ist, kommt dann der nass getränkte Graben. Dass dann die mächtigen Bäume nach und nach das Zeitliche segnet, wird einfach mal in Kauf genommen. So genau will das wohl keiner untersuchen oder wissen.
  4. Es wird kein maximaler Versiegelungsgrad festgelegt. Es wird noch nicht einmal festgelegt, daß Zuwegungen und Parkplätze aus wasserdurchlässigen Materialien bestehen müssen. In anderen parallel geführten Verfahren wird so etwas festgelegt. Hier nicht…

Das haben wir mal kurz zusammen gefasst in folgenden Kritikpunkten

  1. Fehlende genaue Höhenangaben für Geländeoberkante (insbesondere Gebäude E+F)
  2. Mögliche Erhöhung des gesamten Geländes (auch Gebäude E+F)
  3. Entwässerung des Geländes zu Lasten der Anwohnergrundstücke (Grundwasserdruck, Anhebung des Grundwassers, Graben nicht ausreichend, Pflege nicht geregelt)
  4. Flutung des Grabens widerspricht Schutzgrundsatz für die Wallhecke (Veränderung des Grundwassers)
  5. Biotop soll durch Entwässerungsgraben „ausgeglichen“ werden

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.netzfabrik-wechloy.de/grundwasser/

Sep 09

Schalltechnischer Bericht als fehlerhaft zu bewerten – Bahn und Grenzwerte

In loser Folge werde ich nun über einige der Mängel, welche die ausgelegten Unterlagen aufweisen, berichten. Ich beginne mit dem “Schalltechnischen Bericht”, also kurz Lärmgutachten.

Die Bürgerinitiative hat diesen Schalltechnischen Bericht von dem Akustikbüro Oldenburg (Dr. Christian Nocke) begutachten lassen. In diesem Gutachten wird detailliert darauf eingegangen, welche Lärmquellen nicht einbezogen oder falsch berechnet wurden. Abschließend stellt er als Fazit darin fest:

Insgesamt ist der Schalltechnische Bericht [...] als unvollständig, damit fehlerhaft und somit unbrauchbar für das Bebauungsplanverfahren zu bewerten.

Das Lärmgutachten hat zum einen die Aufgabe, den Lärm zu errechnen, der durch die neue Nutzung auf die anliegenden Grundstücke entsteht.. Zum anderen wird hier auch erörtert, welche Lärmquellen bereits vorhanden sind und wie der Lärmpegel auf dem Grundstück der Netzfabrik selber ist.

Mit Lärm sollte sich ja inzwischen die halbe Stadt auskennen (Stichwort Bahnlärm).Fangen wir doch mit dem Bahnlärm an, weil die Bahn direkt vor der Haustür vorbei fährt. Hier wurden nicht nachvollziehbare Zahlen zugrunde gelegt. Allein ein Blick in den Fahrplan genügt um zu sehen, daß die Bahnzahlen nicht stimmen. Doch haben wir uns offizielle Zahlen von der Bahn geholt. Und siehe da, es fehlen z.B. tagsüber 32 Züge (44 statt 76), eine gehörige Anzahl, die aus nicht erfindlichen Gründen keine Erwähnung finden.

Zu viel Lärm mindert unser Wohlbefinden und unsere Lebensqualität erheblich. Nicht umsonst gibt es daher Grenzwerte, wieviel Lärm für ein Wohngebiet als akzeptabel gilt. Das gilt natürlich auch an der Netzfabrik, auf dem Gelände als auch für die Anlieger. Auch hier müssen Grenzwerte eingehalten werden, eigentlich klar, oder?

Allgemein anerkannt ist z.B. ein nächtlicher Grenzwert von 45dB(A), denn darüber ist ein ungestörter Schlaf bei teilweise geöffnetem Fenster häufig nicht mehr möglich. In dem Lärmgutachtern werden einfach mal 50 dB(A) angesetzt. Wieso darf es denn hier lauter sein als anderswo? Wird nirgendwo erklärt. Würde man allein diesen niedrigeren Grenzwert ansetzen, müssten eine Reihe von weiteren Schallschutzmaßnahmen erfolgen. Vielleicht könnte man die Bebauung auch so nicht umsetzen, allein aus diesem Grund.

Wer kriegt denn den Lärm ab?

Einige direkte Anlieger sind sehr massiv und direkt betroffen, da die Zuwegung auf das Gelände, also auch in die Tiefgarage sehr nah an Ihrem Haus liegt. Also über 100 Autos werden täglich hin und her bewegt und machen dabei natürlich Lärm. Da hat man ja auch schon an eine Lärmschutzwand gedacht. Doch leider reicht diese nicht aus, um den Lärm unter 45 dB(A) zu bringen.

Die zukünftigen Bewohner sind natürlich ebenfalls von Lärm betroffen: die Bahnlinie führt direkt vor der Haustür vorbei, dazu die Ammerländer Heerstr, die Carl-von-Ossietzky-Str. und dann noch die Autobahn in einiger Entfernung. Schon mit dem fehlerhaftem Lärmgutachen müssen Schallschutzmaßnahmen an einer Reihe von Fassaden durchgeführt werden. Was wird notwendig sein, wenn die Berechnungen und Grenzwerte mal richtig angewendet werden? Was für eine Art von Wohnraum wird das überhaupt sein?

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.netzfabrik-wechloy.de/schalltechnischer-bericht-als-fehlerhaft-zu-bewerten-grenzwerte/

Sep 03

Bürgerinitiative fordert Nachbesserungen

Hier zum heutigen NWZ-Artikel, der insbesondere auf das Lärmgutachten eingeht.

In der Zeitung wird der Akustik-Sachverständige Dr.Christian Nocke so schön zitiert:

Der schalltechnische Bericht zum Neubau Netzfabrik ist als unvollständig, fehlerhaft und unbrauchbar zu bewerten.

Die Hauptkritikpunkte zu Auslegungsunterlagen August 2012 der BI in Kürze dargestellt.

Die Bürgerinitiatve hat diese Themen bereits in der vergangenen Woche mit einigen Politikern aus dem Bauausschuss besprechen können.

Frau Burdiek, SPD
Herr Prange, SPD
Herr Blöcker, CDU
Herr Beer, Grüne

Auch der Bürgerverein Haarentor-Wechloy unterstützt das Anliegen der BI und hat, wie viele weitere BürgerInnen, eine Stellungnahme eingereicht.

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.netzfabrik-wechloy.de/burgerinitiative-fordert-nachbesserungen/

Aug 27

Herzlichen Glückwunsch an die BI Klävemann-Stiftung!

Gerade habe ich heute ein wenig über die BI Klävemann-Stiftung gelesen, da flattert mir die Info über den Bürgerbrief ins elektronische Postfach:

Important!

PROJEKT KLÄVEMANNSTIFTUNG WIRD NICHT UMGESETZT

In Abstimmung mit der GSG mbH wird die Klävemannstiftung das Projekt zum Verkauf von Flächen und Gebäuden im Bereich Kuhlenkamp/Großer Kuhlenweg nicht weiter verfolgen. In Konsequenz werden auch die geplanten bis zu 80 neuen Wohneinheiten im Innenbereich des stiftungseigenen Areals Nadorster Straße, Scheideweg, Stiftsweg nicht realisiert.

Also Herzlichen Glückwunsch an die sehr engagierte BI dort. Auch wenn dort die Rechtslage eine ganz andere ist als bei uns: das Anliegen nach lebenswertem Wohnraum ist gleich. Behutsame Nachverdichtung bedeutet sehr viel anderes als dort oder hier geplant.

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.netzfabrik-wechloy.de/herzlichen-gluckwunsch-an-die-bi-klavemann-stiftung/

Aug 27

Morgen letzte Möglichkeit zur Stellungnahme

Die Frist für die Einreichung der Stellungnahme endet morgen, 28.08.2012. Jede Stellungnahme hilft und bringt vielleicht noch einen neuen Aspekt, den wir noch nicht gesehen oder geschrieben haben.

Wer sie noch einreichen will, sollte sie möglichst persönlich im Stadtplanungsamt abgeben, dann kann nichts schief gehen.

Stadtplanungsamt
Technisches Rathaus
Industriestr. 1
Gebäude C, 2.OG

Wir fassen gerade alle Argumente gegen diese veröffentlichten Unterlagen zusammen. Da wir so viele handwerkliche und rechtliche Fehler in den Unterlagen sowie Ungereimtheiten gefunden haben, wird das ein ganzer Fundus. Der lässt sich jedoch auf einige Hauptaugenmerke zusammen fassen. Davon dann später mehr. Wir informieren in Kürze Ratsmitglieder und auch die Presse über diese Kritikpunkte.

Für den 20.September 2012 ist eine extra Sitzung für den Bauausschuss angesetzt worden, in welchem die Pläne beschlossen werden sollen. So etwas gab es das ganze letzte Jahr nicht, sehr interessant. Bei der Planung dafür waren die viele Stellungnahmen aber auch nicht eingereicht und das Ausmaß konnte noch nicht abgeschätzt werden. Wir gehen davon aus, daß diese Pläne so nicht beschlossen werden dürfen.

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.netzfabrik-wechloy.de/morgen-letzte-moglichkeit-zur-stellungnahme/

Jul 16

Auslegungsfrist verlängert bis 28.08.2012

Heute wurde in der NWZ die Verlängerung der Fristen bekanntgeben. Hintergrund sind falsche Planungszeichnungen, die zunächst ca. 6 Tage online zu sehen waren und die dann ohne einen entsprechenden Hinweis ab dem 28.06.2012 ausgetauscht worden waren.

Das Stadtplanungsamt schreibt selber:

“Aufgrund eines Fehlers wurden im Internet in den ersten Tagen der öffentlichen Auslegung (22.06.12 – 25.07.12) des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Nr. 30 (Ammerländer Heerstraße/ehemalige Netzfabrik) versehentlich falsche Planunterlagen eingestellt. Ab dem 28.06.2012 wurden die Unterlagen durch die korrekte Fassung ausgetauscht. Aus diesem Grund wird die öffentliche Auslegung in der Zeit vom 26.07.2012 bis 28.08.2012 wiederholt.”

Daher sollte sich jede/r noch einmal “frische” Dateien herunter laden. Der Link dazu befindet sich in der rechten Spalte.

Ich persönlich finde die Verlängerung zwar einen nachvollziehbaren Schritt der Stadtverwaltung, doch für das Verfahren selber kann ich nicht sagen, daß ich sonderlich begeistert über die Verlängerung bin. Der Vollständigkeit halber möchte ich auch sagen, daß weder die Bürgerinitiative noch ich persönlich diese Verlängerung gefordert hatten. Die angehängte Zeit hätte man besser nutzen können.

Notice

Wichtig ist, daß die Stellungnahmen und die Bewertungen durch die Stadtverwaltung mit ausreichender Vorlaufzeit den Ratsfrauen und -herren zur Verfügung gestellt werden. Nicht wieder nur wenige Tage wie im Juni 2012.
Diese Verlängerung darf nicht später als Zeitdruckargument eingesetzt werden.

 

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.netzfabrik-wechloy.de/auslegungsfrist-verlangert-bis-28-08-2012/

Jul 09

Weitere Bauvorhaben in Oldenburg

Auch wenn es etwas müßig ist. Als Oldenburgerin stolpere ich fast täglich über Berichte zu neuen Bauvorhaben in der Stadt. Überall soll neuer Wohnraum geschaffen werden, insbesondere die anscheinend fehlenden kleinen (und preiswerten) Wohnungen. Jüngste Beispiele:

  1. GSG – Bauvorhaben am Scheideweg: Das Gelände ist ca. 3400 m² groß und es sollen insgesamt 17 Wohnungen und Tagespflege in Gebäuden mit zwei Geschossen und einem Staffelgeschoss entstehen. Maximale Höhe 10 m.
  2. Die Klävemannstiftung plant ein Wohnbauprojekt am Scheideweg/Nadorster Str. – Es werden Gebäude mit maximal 3,5 Geschosse geplant. Auf 3 ha sollen 70-80 Wohnungen entstehen, zählt man noch die bestehenden dazu, dann werden das ca. 100 WE auf 3 ha.
  3. Die GSG plant auf 1,7 ha 68 Wohnungen am Großen Kuhlenweg.

Hier einige Beschreibungen:

GSG-Vorhaben Scheideweg im Bauausschuss

Klävemannstiftung plant Wohnbauprojekt

Notice

 (Nachtrag 14.7.: wie heute berichtet (Siehe NWZ vom 14.7. – Geplante Neubauten sorgen Mieter) sind die jetzigen Bewohner der Klävemann-Siedlung über diese Pläne gar nicht begeistert und die nächste Bürgerinitiative hat sich gegründet – Nachverdichtung will einfach behutsamer und in besserer Abstimmung mit den Menschen, die dort schon leben, geplant sein als bisher. Bürgerbeteiligung ist in aller Munde – doch wie ist die Wirklichkeit???) – Link zur BI Klävemann-Stiftung rechts im Kasten

Zwei Dinge fallen immer wieder auf:

  1. Nirgendwo wird so hoch und dicht geplant wie hier an der Netzfabrik. Planung hier:
    104 Wohneinheiten auf 1 ha. Die Gebäude haben meist 4 Geschosse und ein Staffelgeschoss obendrauf und sind meist 17 m hoch. Die Grundflächenzahl liegt hier über 1. In den anderen Gebieten weit darunter.
  2. Werden diese anderen Gebiete nicht viel attraktiver als die hiesigen Planungen sein?

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.netzfabrik-wechloy.de/weitere-bauvorhaben-der-stadt/

Jul 03

Auslegung der Unterlagen bis 25.07.2012

Notice

Seit knapp zwei Wochen sind nun die Unterlagen in der Auslegung – hier einige Infos dazu.

Was heißt öffentliche Auslegung?

Die öffentliche Auslegung ist die letzte Stufe der Bürgerbeteiligung. Dazu werden die Pläne als auch die Gutachten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das geschieht auf zwei Wegen.

  1. Online sind Pläne, Begründungen und Satzungstexte zugänglich.
  2. Im Stadtplanungsamt können diese Unterlagen ebenfalls eingesehen werden.
    Stadtplanungsamt, Technisches Rathaus, Industriestraße 1, Geb. C, 2. OG, 26105 Oldenburg (Oldb), während der Dienststunden

Die wichtigsten Unterlagen

Um sich in etwa ein Bild zu machen sind folgende Unterlagen ganz hilfreich:

Zum Lesen und wichtig sind folgende Unterlagen:

Was wird die BI bzw. werden die Aktiven tun?

Stellungnahmen wird es mit Sicherheit geben. Ansatzpunkte gibt es genug. Jede/r sollte für seine Interessen / sein Grundstück prüfen ob eine Stellungnahme sinnvoll ist. Im Fall einer direkten Grenze zur Netzfabrik gibt es weiterhin Bedarf der Konkretisierung und Korrektur. Näheres auf Anfrage.

Wer kann Stellungnahmen abgeben?

Die öffentliche Beteiligung sieht so aus, daß wirklich jede/r eine Stellungnahme dazu schreiben kann. Sie müssen dazu kein direkter Anlieger sein. Auch allgemeine öffentlich Belange sind vorstellbar.
Diese Stellungnahme kann wiederum online oder schriftlich/mündlich zur Niederschrift vor Ort formuliert werden.

Was geschieht mit den Stellungnahmen?

Diese müssen auf jeden Fall vom Stadtplanungsamt bearbeitet werden. Es muß eine Abwägung/Bewertung erfolgen. Ob sich damit noch etwas ändert, hängt von vielen Faktoren ab. Ein Versuch ist es in jedem Fall wert, denn es ist die letzte Möglichkeit auf Änderungen oder auch Konkretisierungen hinzuwirken. Ein juristischer Weg ist danach nur möglich, wenn auch jetzt schon die Stellungnahme wahrgenommen wird.

 

Important!

Da unsere Initiative bald 1 Jahr alt wird, sind noch in paar inhaltliche Informationen und ein kleiner Rückblick geplant. Vorrang haben z.Zt. jedoch die Stellungnahmen.

Diese Infos mussten bisher warten.

 

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.netzfabrik-wechloy.de/auslegung-der-unterlagen-bis-25-07-2012/

Jun 08

Die öffentliche Auslegung…

…ist gestern trotz einiger Fragen vom Bauausschuss beschlossen worden. Sie muß nun noch vom Verwaltungsausschuss bestätigt werden soweit ich weiß. Der tagt am 11. und 25.Juni 2012. Wie schnell hier entschieden wird, weiß ich nicht. Ca. eine Woche danach erfolgt die Auslegung für vier Wochen. Hier kann jedermann/frau Stellungnahmen einbringen. Ein besondere Nähe zu dem Gelände ist nicht notwendig.

Mehr zu allem später. Zu schreiben gäbe es mal wieder einen halben Roman. Vielleicht sollte ich mich mal an einem Politik/Verwaltungsthriller versuchen…

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.netzfabrik-wechloy.de/die-offentliche-auslegung/

Ältere Beiträge «

» Neuere Beiträge